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Funktionalität

Welche Funktionen sollte ein Babybettchen erfüllen?

Wirklich funktionale Babybetten sind wahre Verwandlungskünstler und passen sich den jeweiligen Bedürfnissen der Kinder und Eltern an. Ist das Baby noch sehr klein, ist es wichtig, dass sich die Schlaffläche des Bettchens in der Höhe verstellen lässt. Kleine Babys sollten, bis sie sich hochziehen oder aufsetzen können, in der obersten Position schlafen. Der Vorteil: Sie müssen sich zum Hinlegen oder Beruhigen Ihres Kindes nicht tief nach unten beugen und haben Ihren Schützling besser im Blick. Außerdem fühlt sich Ihr Baby nicht von hohen Gitterstäben eingeengt und kann die Umgebung viel besser wahrnehmen. Wird Ihr Kind älter und mobiler, sollte sich die Schlaffläche Stück für Stück nach unten verstellen lassen.

Fangen die Kleinen an zu krabbeln oder zu laufen, möchten viele selbst aus ihrem Bettchen aufstehen. Das geht wunderbar, wenn einzelne Stäbe des Gitters herausnehmbar sind, so genannte Schlupfsprossen. Ein funktionales Babybettchen sollte daher Gitterstäbe haben, die Sie mit ein paar einfachen Handgriffen entfernen können. So kann Ihr Kind eigenständig durch die Lücke hinein- und hinausklettern, ohne während des Schlafens aus dem Bettchen zu fallen. Bei fehlenden Schlupfsprossen versuchen Kinder über das Bett zu klettern und können hinüberfallen. Wenn das Kind alt genug ist, ohne Gitter zu schlafen, ist es praktisch, wenn sich die Gitterelemente an einer oder beiden Seiten gänzlich entfernen lassen und stattdessen Bettseiten anmontiert werden können.

Besonders praktisch und vielseitig sind Babybettchen, die bei jedem Entwicklungsschritt der Kleinen mitwachsen, bis sie später zum bequemen Sofa umgebaut werden können. Dazu werden von einigen Qualitäts-Möbelmarken Rückwände angeboten, die sich an das Bett montieren lassen. Mit dieser Ergänzungsmöglichkeit verwandelt sich das Bett im Handumdrehen zum Sofa und mit ein paar Kissen entsteht eine gemütliche Kuschelecke. Möbelstücke müssen so nicht entsorgt, sondern können lange von Ihren Kindern genutzt werden. Durch das Nachkaufen einer Jugendliege mit den Maßen 90 x 200 cm können Kinderzimmer bis ins Teenageralter benutzt werden.

Welche Kleidung sollte mein Baby während des Schlafens tragen?

Als Schlafkleidung reichen Ihrem kleinen Liebling eine Windel, ein Body oder zweiteilige Unterwäsche. Es wird nicht mehr empfohlen, Bettdecken zum Zudecken von Babys zu verwenden, da sie zu Überwärmungen führen können. Zudem besteht die Gefahr, dass Babys sich die Decke über den Kopf ziehen könnten. Wählen Sie einen Schlafsack, der der Größe Ihres Babys angepasst ist. Beachten Sie dabei bitte, dass die Halsöffnung nicht größer als das Köpfchen ist. Der Brustteil sollte mit Öffnungen für die Arme ausgestattet sein, die nicht so groß sind, dass Ihr Baby hineinrutschen kann.

TIPP:
Zur richtigen Größenbestimmung des Schlafsackes berechnen Sie die Körperlänge Ihres Babys von den Zehen bis zur Schulter und zählen 10 cm hinzu. Besonders praktisch sind Modelle, die einen von unten zu öffnenden Reißverschluss haben, damit Sie beim Wickeln Ihr Baby nicht komplett ausziehen müssen. Um die Temperatur Ihres Babys zu kontrollieren, fühlen Sie an den Oberarmen oder zwischen den Schulterblättern. Fühlt es sich dort angenehm warm an, ist alles in Ordnung. Hände und Füße sind bei den meisten Babys bis zur 12. Lebenswoche sehr kühl und daher nicht geeignet für eine realistische Temperatureinschätzung.

Wie erkenne ich eine funktionale Wickelkommode?

Das Wickeln wird für Sie erst einmal eine Herausforderung sein. Der neue Familienzuwachs, anfangs noch klein und zerbrechlich wirkend, muss viele Male am Tag gewickelt und umgezogen, gewaschen und versorgt werden. Ein Wickeltisch sollte daher hochwertig und stabil gebaut sein, damit Sie lange daran Freude haben. Ein Wickeltisch, der ausreichend Platz bietet und auf dem Sie alles schnell zur Hand haben, macht Ihnen das schöne und durchaus aufwändige Prozedere einfacher.

Höhe des Wickeltischs:
Unter anderem ist die Höhe eines Wickeltisches wichtig, um Rückenschmerzen und ständiges Bücken zu vermeiden. In der Regel sind Wickeltische mit einer Höhe von 92 cm optimal. Große Eltern sollten aber eher eine Kommode wählen, die 98 cm hoch ist. Für Ihr Kind ist dagegen die Breite der Wickelkommode entscheidend. Nicht in den ersten Monaten, wenn es noch sehr klein ist. Doch wird Ihr Kind größer, möchte es sich frei bewegen können. Es genießt die Zeit beim Wickeln, wenn es nackt strampeln und spielen kann. Darum sollte Ihr Kind nicht eingeengt werden.

Wickelfläche und Wickelauflage:
Praktisch sind Wickelkommoden mit Wickelaufsätzen, die je nach persönlichem Belieben, rechts oder links montiert werden können. Rechtshänder sollten eine Kommode mit einer links angebrachten Auflage wählen und so die freie Abstellfläche rechts davon prima zum Aufbewahren von Cremes, einer Schale Wasser und Windeln nutzen. Während des Wickelns können Sie so ganz einfach hinübergreifen. Bei Links händern bietet sich dagegen eine Kommode an, deren Wickelauflage auf der rechten Seite ist. Ist das Kind aus dem Wickelalter heraus, kann der Wickelaufsatz problemlos entfernt und die Kommode weiterbenutzt werden. Die Wickelauflage sollte kein PVC enthalten, sondern aus Polypropylen oder Polyethylen bestehen. Es ist immer eine gute Idee, dem Baby beim Wickeln noch ein Handtuch unterzulegen, damit es nicht an der Unterlage „festklebt“.

Schubladen:
Geräumige Schubladen schaffen jede Menge Stauraum in der Wickelkommode. Perfekte Ordnung lässt sich halten, wenn diese auch noch unterteilt sind. Oder wenn sich sechs statt der üblichen drei Schubladen in der Kommode befinden. Praktisch ist auch ein offenes Fach direkt unter der Wickelfläche. Hier kann ein herausziehbarer Korb mit Windeln und anderen Utensilien verstaut werden. So haben Sie alles Wichtige mit nur einer Hand griffbereit.

Schubladendämpfung:
Komfortabel ist es, wenn die Schubladen mit einer Schubladendämpfung, dem sogenannten Silent System, ausgestattet sind. Dieses System stoppt Schubladen beim Schließen sanft ab, sodass schnelles und lautes Schließen vermieden wird. Dieses System ist im Babyzimmer sinnvoll, da es dafür sorgt, dass es beim nächtlichen Wickeln besonders leise im Zimmer Ihres kleinen Lieblings bleibt.

Fußfreiheit:
Achten Sie auch darauf, dass die Wickelkommode oben mit der Wand abschließt, also keine Lücke zwischen Wand und Kommode entsteht. Sonst kann schnell einmal die ein oder andere Creme oder gar das Schnuffeltier Ihres Kindes herunterfallen. Beim Aufheben des Gegenstandes könnten Sie abgelenkt sein und sich das Baby in der Zwischenzeit womöglich verletzen. Einen weiteren Pluspunkt haben Wickelkommoden, deren Sockel ein Stück nach hinten versetzt oder ganz offen ist. Vor diesen Kommoden können Mama und Papa beim Wickeln bequem stehen, ohne mit den Zehen anzustoßen.

Welche Vorteile haben Babyzimmer, die mitwachsen?

Als „mitwachsende“ Babymöbel bezeichnet man Möbel, die sich, wenn die Kinder größer werden, durch kleine Handgriffe umgestalten lassen. Die Vorteile mitwachsender Babyzimmer liegen auf der Hand: Sie sind praktisch und sparen langfristig Geld. Anstatt für ältere Kinder neue Möbel zu kaufen, lässt sich die Einrichtung des Babyzimmers ganz einfach umgestalten. Aus der Wickelkommode können Sie durch Entfernen des Wickelaufsatzes eine kleine Kommode zaubern. Und das Babybett wird mit ein paar Handgriffen und dem Montieren von nachkaufbaren Bettseiten zum Juniorbett oder mit einer Rückwand zum gemütlichen Sofa. So passen sich die Möbel des Babyzimmers den Bedürfnissen Ihres heranwachsenden Kindes an. Sinnvoll ist es auch, wenn die Möglichkeit besteht, ein größeres Bett passend zur Zimmereinrichtung zu kaufen. Einige Hersteller bieten zu den Babymöbeln entsprechende „große“ Betten (90 x 200 cm) an, so können die anderen Möbel des Zimmers noch bis ins Teenageralter benutzt werden.

Wie sinnvoll ist eine Nachkaufgarantie?

Nachkaufgarantie bedeutet, dass Sie nach Kauf der Babymöbel noch einige Jahre lang weitere Möbel aus der gleichen Serie nachkaufen können. In der Regel gilt diese Garantie für einen Zeitraum von ca. 5 Jahren. Fragen Sie beim Kauf auf jeden Fall danach. Bei Babymöbeln kann dies sehr sinnvoll sein. Es hat vor allem den Vorteil, dass Sie nicht gleich zu Anfang alle Möbel für das Babyzimmer kaufen müssen. Wird das Kind größer und braucht noch ein Regal oder einen Kleiderschrank passend zur übrigen Zimmereinrichtung, können Sie sichergehen, dass diese Produkte im Handel weiterhin erhältlich sind. So können Sie das Zimmer Ihres Kindes lange Zeit erweitern und verschönern. Außerdem können Sie sicher sein, immer einzelne Teile der Möbel nachkaufen zu können, sollte einmal durch das Spielen oder Toben der Kinder etwas kaputtgehen.

Was schafft Stauraum im Kinderzimmer?

Viele Eltern haben das Problem, dass Sie zu wenig Stauraum haben. Auch im Baby- und Kinderzimmer ist fehlender Platz häufig ein Problem. Da ist es sinnvoll, wenn man mit kleinen Tricks jede Menge Raum für Kleidung, Spielsachen und Co. schaffen kann.

Wickelkommode:
Wickelkommoden mit großzügigen Schubladen bieten viel Stauraum für die Dinge, die Sie für Ihren Schützling täglich brauchen. Direkt unterhalb der Wickelfläche haben Sie gleich alles zur Hand – ohne das Kind aus den Augen zu verlieren. Besonders praktisch sind Schubladen, die unterteilt sind. Sie sind nicht nur übersichtlicher, sondern es lässt sich darin auch besser Ordnung halten. Bei großen Schubladen sind daher einbaubare Unterteilungen sinnvoll.

Schrank/Regal:
Achten Sie darauf, dass Schränke und Regale keine zu großen Fächer haben. Besonders in den ersten Jahren ist die Kleidung der Kinder noch sehr klein und kann daher nicht so hoch gestapelt werden. Besser sind kleinere Einteilungen. Außerdem sind Kleiderschränke mit zwei übereinander angebrachten Kleider stangen platzsparend.

Wie sollte ich die Babymöbel reinigen und pflegen?

Haben Sie sich für Babymöbel entschieden, die eine unbehandelte Oberfläche haben oder geölt oder gewachst sind, sollten Sie mit Wasser und Reinigungsmitteln sparsam umgehen. Ein nasser Schwamm kann schnell die natürliche Oberfläche der Möbelstücke angreifen und Flecken hinterlassen. Besser ist es, Sie entfernen die Schmutzstellen mit einem angefeuchteten Tuch und wischen mit einem trockenen nach. Denken Sie außerdem daran, naturbelassene und geölte oder gewachste Möbelstücke regelmäßig mit Ölen oder Polituren zu pflegen.

Deutlich einfacher sind Möbel mit Kunststoffoberflächen oder einer lackierten Oberfläche zu pflegen. Diese können Sie problemlos mit einem feuchten Lappen und etwas Reinigungsmittel abwischen. Bei stärkeren Verschmutzungen darf auch mal leicht gerubbelt werden, ohne dass die Oberfläche angegriffen oder zerstört wird.